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Die Feuerwehr Scheer verfügt sowohl über ein Gerätehaus in Scheer als auch eines in Heudorf. Beide Gerätehäuser sind zentral gelegen und machen somit kurze Anfahrtszeiten möglich. Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Abschnitten.
Am 24. Mai 1986 bezog die Feuerwehr Scheer offiziell ihr neues Gerätehaus in der Gemmingerstrasse. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die damals 24 Wehrmänner mit ihrem Fahrzeug im Rathaus in der Hauptstrasse untergebracht. Im November 1982 wurde mit dem Bau begonnen. Der Stadtrat stand damals vor der Entscheidung, was tun mit dem ehemaligen Farrenstall der keine ursprungsgemäße Verwendung mehr findet, da damals die Tierärzte mit dem "Rucksackbullen" unterwegs waren. Damit die alte Bausubstanz erhalten bleibt, entschloss sich der Stadtrat dort der Feuerwehr und dem DRK ein damals angemessenes Domizil zu schaffen. Doch die Umbauarbeiten erwiesen sich als nicht ganz problemlos. Das gesamte Dach musste neu gedeckt werden und auch im Inneren waren erhebliche Sanierungsarbeiten erforderlich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Bauhof sein vollständiges Wasserleitungsmaterial im alten Farrenstall gelagert, ebenso musst die Viehwaage verlegt werden, weil an deren damaligem Standort das DRK-Fahrzeug seinen Platz fand. Dank der 1500 geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden trugen die Scheerer Wehrmänner dazu bei, dass die Gesamtkosten des Gerätehauses nicht über damals 700.000 Mark stiegen. Der örtliche Kunstmaler Fred Arendt hat über der Eingangstür zum Schlauchturm einen heiligen Florian gestaltet, der auf den Zweck des alten Gebäudes hinweist. Nach dem Umbau hatte die Feuerwehr in ihrem damals neuen Magazin zwei Fahrzeugboxen und eine Garage für das DRK, eine Schlauchwaschanlage sowie einen Schlauchturm, der biszu 30 Schläuchen Platz bietet, zur Verfügung. Für den Kommandanten wurde außerdem ein separates Zimmer vorgesehen, seine Mannschaft besaß in 24 Spinden ausreichend Platz um die Einsatzkleidung unterzubringen. Im Obergeschoss sind der Unterrichtsraum des DRK und die Sanitärräume eingerichtet. Des weiteren finden sich im Dachgeschoss der Unterrichtsraum der Feuerwehr sowie ein "Museum" für alte Ausrüstungsgegenstände. In den mittlerweile über 20 vergangenen Jahren wurden mehrere Umbauten von den Feuerwehrleuten in vielen freiwilligen Arbeitsstunden geleistet. Die Zahl der Spinde wurde auf über 35 erhöht, das damalige Kommandantenzimmer wurde zur Funkzentrale umfunktioniert. Für das Schlauchboot wurde eine spezielle Aufhängung entwickelt und in die Fahrzeughalle wurde eine zweite Ebene eingezogen, um diverse Materialien der Aktiven und der Jugendfeuerwehr zu lagern. Seit dem Sommer 2002 ziert eine Wetterfahne mit dem heiligen Florian das Dach des über 15 Meter hohen Schlauchturms. Im Jahr 2006 begannen die jüngsten Bauarbeiten am Scheerer Gerätehaus: Auf der zur Straße gelegenen Seite wird ein Anbau geschaffen, der zukünftig die Funkzentrale beherbergen soll. Außerdem bietet dieser Anbau im Falle eines Alarms den Wehrleuten die Möglichkeit durch automatische Türöffnung auch ohne Schlüssel ins Feuerwehrhaus zu gelangen. Im gleichen Zuge wurden weitere Spinde für die wachsende Wehr installiert. Da das Gerätehaus sehr zentral liegt und und die Auffahrt zur B32 keine 200 Meter entfernt ist, sind sehr kurze Anfahrtszeiten sowohl zum Altstadtbereich als auch zu den neueren Wohngebieten gewährleistet. Bilder:
Nachdem die Gemeinde das sogenannte "Lehrerhaus" in der Schulstraße 1, in welchem die Feuerwehrgeräte bislang untergebracht waren, verkaufte, war 1977 der Bau eines neuen Gerätehauses erforderlich. Deshalb entstand bis zum Jahr 1981 ein neues Feuerwehrgerätehaus in Scheer. Im Erdgeschoss des Feuerwehrgerätehauses sind eine Fahrzeughalle mit Spinden für die Einsatzkleidung, Schlauchtrocknungsanlage, einem Abstellraum, einem Unterrichtsraum und sanitäre Anlagen untergebracht. Die Baukosten beliefen sich auf 170.000 DM, wobei die Wehr das Dach selbst deckte und den Innenanstrich in Eigenleistung erbrachte.
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